Abschied von Rudi Weiß

Im Alter von 68 Jahren ist der beliebte schwäbische Parcourschef Rudi Weiß verstorben.

Schon mit 15 Jahren war der in Kaufbeuren geborene und aufgewachsene Schwabe von zu Hause ausgezogen. Sport war in seinem Leben immer ein wichtiger Bestandteil, so spielte der junge Mann, der vier Geschwister hatte, Eishockey und machte eine Ausbildung zum Pferdewirt.

Lange Zeit war er im Reitclub Eicherloh als Bereiter, Ausbilder für Sportpferde und Trainer tätig, verbrachte anschließend viele Jahre im Stall Jennissen und wechselte dann zu Alexander Moksel nach Buchloe, wo er mit Ludger Beerbaum und Elmar Gundel arbeitete.

Auch im Stall Tahedl und bei Springreiter Maximilian Schmid in Utting war er als selbstständiger Bereiter und Trainer tätig.

In den letzten Jahren war Rudi Weiß mit großer Begeisterung Parcoursbauer und zudem im Augsburger Stall Gierstner für das Turniermanagement und die Anlage zuständig.

Rudi Weiß war zweimal verheiratet und hinterlässt aus zweiter Ehe die Tochter Isabella Weiß. (ms)