Barcelona: Simone Blum wieder gut unterwegs

Für das Finale des FEI Nationenpreises war Simone Blum mit ihrer Erfolgsstute DSP Alice nach Barcelona gereist. Zusätzlich hatte sie noch ihren altbewährten Flying Boy mitgebracht – mit ihm holte die Amazone in den Rahmenprüfungen mehrere Schleifen.

Sie lieferten im Finale des Nationenpreises das beste deutsche Ergebnis mit nur einem Zeitfehler: Simone Blum und DSP Alice. (Foto: Frank Fotistica)

Anfang Oktober fand auf dem Gelände des Real Club de Polo de Barcelona das CSIO Barcelona statt. Die deutschen Farben wurden dieses Jahr von einem recht jungen Team vertreten. Den ersten Umlauf der Springprüfung über 1.60 Meter meisterten sowohl die 23-jährige Laura Klaphake mit Catch Me If You Can als auch Marcus Ehning mit dem Hiram Chambertin-Sohn Pret A Tout ohne Stangenkontakt. Simone Blum und ihre Überfliegerstute DSP Alice sowie der 27-jährige Andreas Kreuzer und Calvilot mussten jeweils einen Hindernisfehler verbuchen. Somit lag das Team um Otto Becker, nach Abzug des Streichergebnisses, mit vier Strafpunkten gemeinsam mit Frankreich, den USA und den Niederlanden hinter den führenden Kanadiern auf Rang zwei. In der Finalrunde des Nationenpreises rutschte die deutsche Equipe auf Grund von Hindernisfehlern jedoch immer weiter zurück. Lediglich die bayerische Amazone im Team erreichte das Ziel mit ihrer Askari-Tochter ohne Abwurf, musste jedoch einen Zeitfehler in Kauf nehmen. Mit insgesamt neun Strafpunkten auf dem Konto holten sich die deutschen Reiter den sechsten Rang in der Gesamtwertung. Ganz oben auf dem Podest standen die Niederlande, die nur einen Zweitfehler vorzuweisen hatten. Silber ging an das Team aus den USA. Über die Bronzemedaille freute sich die belgische Equipe.

Simone Blum und ihre Erfolgsstute DSP Alice haben die deutschen Farben in Barcelona würdig vertreten. (Foto: Frank Fotistica)

Simone Blum ging darüber hinaus mit ihrem Oldie Flying Boy in den Rahmenprüfungen an den Start. Mit einem fehlerfreien Ritt platzierte sie den sechzehnjährigen Fly High I-Sohn auf Rang neun im 1.45 Meter-Springen. In einer weiteren Prüfung über 1.45 Meter lotste die Zollingerin den Wallach auf den vierten Platz. (jf)