Ehrung für Wolfram Wittig: Der Bayer ist REITMEISTER!!!

Er stammt aus Neumarkt in der Oberpfalz, lebt in Westfalen, gehört zu den remommiertesten Ausbildern bundesweit und ist noch dazu sehr erfolgreicher Pferdezüchter. Sein Bier aber kommt noch immer aus Bayern.

Großer Bahnhof für Wolfram Wittig: Der frischgebackene Reitmeister mit (v. l.) Burkhard Jung, Ann Kathrin Linsenhoff und Sponsor Hans-Peter Schmidt. (Foto: Stefan Lafrentz)

Heute wurde Wolfram Wittig im Rahmen des Internationalen Festhallenturniers in einen exklusiven Kreis aufgenommen: den der Reitmeister. Vorgenommen wurde die Ehrung von Burkhard Jung, dem Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Berufsreiter.

Man habe die Nachricht „gut unter Verschluss gehalten“, so Wittig. Vor einigen Tagen erst habe er es erfahren. Dass die Ehrung vor der Siegerehrung des Burgpokal-Finales in Frankfurt stattfand und nicht in seiner westfälischen Wahlheimat, hat einen guten Grund: 1994 war Wittig zum ersten Mal mit eigenem Pferd in der Festhalle am Start, „Gänsehautfeeling“ sei das, erinnert er sich. Weitere erfolgreiche Auftritte in Frankfurt folgten.

Seine reiterlichen Anfänge fanden im Reiterhof Mooswiese in Neumarkt in der Oberpfalz statt, noch in Bayern schlug er die Profikarriere ein. Seine Zwischenprüfung machte er in München – zu einer Zeit übrigens, als der legendäre Reitmeister Günther Festerling dort noch wirkte. 1982 folgte der Umzug nach Westfalen – der Liebe wegen. Seit 1985 sind Wolfram und Brigitte Wittig mit ihrem Dressurausbildungsstall in Rahden zu Hause. Seiner bayerischen Heimat ist Wittig aber in vielerlei Hinsicht treu geblieben, die Kontakte sind gut.  Und, wie er gegenüber BAYERNS PFERDE heute sagte, „mein Bier, unser Fleisch und die Wurst bekomme ich noch immer aus Neumarkt“. Einer zünftigen Feier steht also nichts im Weg! mic