EM Kaposvár: Gold und Silber für die Jungs aus Ingelsberg

Gregor Klehe, Jannik Liersch und der 23-jährige Adlon hatten bei den Europameisterschaften der U18-Voltigierer an der Traumbilanz aus deutscher Sicht großen Anteil.

Der Finaltag bei den Junioren-Europameisterschaften im ungarischen Kaposvár brachte den Schützlingen von Bundestrainerin Ulla Ramge und Disziplintrainer Kai Vorberg einen bislang einmaligen Medaillenregen. Die schwarz-rot-goldenen Athleten brachen am Kapos alle Rekorde der Disziplin und sicherten sich erstmals in der Geschichte der U18-Titelkämpfe alle Goldmedaillen.

Einen schwarz-rot-goldenen Doppelsieg feierte das deutsche Team bei den Herren dank zweier Bayern. In der abschließenden Kür konnte Gregor Klehe noch einmal überzeugen. Der 17-jährige amtierende Vize-Weltmeister holte mit 8,53 Punkten seinen dritten von vier Tagessiegen. Damit war dem Ingelsberger der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. Gemeinsam mit seinem Pferd Adlon und Longenführer und Voltigiermeister Alexander Hartl erklomm der Bayer das oberste Podest – und nahm seinen Kumpel Jannik Liersch gleich mit. Der 16-Jährige, der ebenfalls mit dem verlässlichen 23-jährigen Deutschen Sportpferd Adlon im Zirkel von Kaposvár eingelaufen war, holte sich Platz zwei in der Kür (8,394) und kam im Gesamtklassement auf 8,022 Punkte. Damit verwiesen die Süddeutschen den Franzosen Theo Gardies auf Rang drei (7,994).

Die erste Goldmedaille des Tages ging an die Doppelvoltigierer Ronja Kähler und Julian Kögl vom Landesverband Berlin-Brandenburg. Gold gab’s außerdem für das baden-württembergische Team Nordheim und die Rheinländerin Fabienne Nitkowski. (Pm)