Fünf Bayern auf dem Weg zum Louisdor-Finale

Sie ist das Sprungbrett für acht- bis zehnjährige Dressurtalente an der Schwelle zum Grand Prix: die Serie Louisdor-Preis, deren Finale in Frankfurt ausgetragen wird.

Löste das Ticket für Frankfurt schon zum Auftakt der Serie in Hagen: Chrysler unter Hubertus Schmidt. (Foto: Stefan Lafrentz)

Nach der letzten Etappe in Oldenburg stehen nun alle Teilnehmer fest, die das Ticket für das Finale des Festhallen-Turniers vom 13. bis 16. Dezember gelöst haben. Zwölf Paare sind startberechtigt, darunter drei Reiter aus Bayern und zwei Pferde aus der Landeszucht. Die weißblauen Farben werden von Benjamin Werndl aus Aubenhausen mit dem Oldenburger Famoso und seiner Schwester Jessica von Bredow-Werndl mit dem Hannoveraner Ferdinand BB vertreten. Reitmeister Hubertus Schmidt wird den achtjährigen Chrysler (von Christ/Sandro Hit; Z.: Johann Göth, Roßbach) satteln, während mit Alexandra Sessler aus Mintraching und Chilly Jam DSP auch ein rein bayerisches Duo am Start sein wird: Die ebenfalls achtjährige Bayernstute Chilly Jam ist eine Tochter des Romanov Blue Hors aus einer Compliment-Stute, gezogen wurde sie von Dr. Andreas Drosten in Thyrnau.

Die weiteren startberechtigrten Paare sind Hubertus Schmidt und der westfälische Hengst Escolar, Ingrid Klimke und Hannoveraner Wallach Dante, der Däne Daniel Bachmann Andersen mit dem Oldenburger Blue Hors Veneziano, Isabell Werth und Marcus Hermes mit den Westfalen Quintus und Abegglen FH, Kristina Bröring-Sprehe und der Oldenburger Destiny OLD, die Britin Emma Hindle mit dem aus niederländischer Zucht stammenden Diesel und Matthias Alexander Rath mit dem Hannoveraner Foundation.

Die Aufgaben der Qualifikationsphase enthalten zwar alle Elemente des Grand Prix, allerdings in den Anforderungen etwas reduziert. Zum Abschluss in Frankfurt wird die klassische Grand Prix-Aufgabe geritten. mic