Horses & Dreams: Burg-Pokal- und Louisdor-Quali – Blau und Rot für von Bredow-Werndl

Die Reiterin aus Aubenhausen setzte ihre Nachwuchspferde in Hagen hervorragend in Szene. Ein vierter und ein fünfter Platz waren der Lohn.

Platz vier in der Quali zum Finale des Nürnberger Burg-Pokals: Jessica von Bredow-Werndl und Sir Max. (Foto: Stefan Lafrentz)

Zwar hat Jessica von Bredow-Werndl noch kein Ticket für eines der Finals gelöst, aber die Saison hat ja gerade erst begonnen. Auf der Anlage von Ulli Kasselmann jedenfalls zeigte sie, dass mit ihr auch in den Prüfungen dieser Serien für die besten Nachwuchsdressurpferde zu rechnen ist

In der Qualifikation für den Burg-Pokal, einem St. Georg Special*, belegte Helen Langehanenberg mit den beiden Westfalen Vayron und Frank Sinatra die Plätze eins und zwei (73,049 beziehungsweise 73,024 Prozent). Jessica von Bredow Werndl wurde mit 70,561 Prozent Vierte hinter Annabel Frenzen mit dem Rheinländer Kiferhof’s Imperius, einem Sohn des bayerischen Landbeschälers Imperio (72,390 Prozent). Gesattelt hatte die Reiterin aus Oberbayern den achtjährigen Hannoveraner Wallach Sir Max (von St. Moritz Junior/Del Piero).

Auch heute in der Qualifikation fürs Finale des Louisdor-Preises war Jessica von Bredow-Werndl am Start. Mit Ferdinand BB, dem zehnjährigen Hannoveraner von Florencio I/Lanciano wurde sie im Kurz-Grand Prix mit 71,023 Prozentpunkten Fünfte. Souveräne Siegerin war Senta Kirchhoff mit dem Oldenburger l’Arbuste. Die beiden, die 2017 bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde Platz sechs belegt hatten, kamen auf 76,814 Prozent. Das zweite Ticket fürs Louisdor-Finale, das in Hagen vergeben wurde, sicherte sich Hubertus Schmidt mit Bonamour. Der neunjährige Westfalenhengst, im vergangenen Jahr Fünfter im Finale des Burg-Pokals, kam auf 72,605 Prozent.