Jagd nach Spenden

Der Schleppjagdverein von Bayern (SvB), einer der größten Jagdvereine Deutschlands, braucht Geld. Weil der Pachtvertrag für den bisherigen Meutestandort auf Gut Koppenzell noch in diesem Jahr ausläuft, müssen Hunde und Pferde in ein neues Zuhause umziehen. Das kostet: Rund 500.000 Euro wollen die Jagdreiter aufwenden, um bei Koppenzell neue Stallungen und ein Kennel zu errichten. Der Bauantrag wurde vom Bauausschuss Pöttmes inzwischen genehmigt. SvB-Präsident Toni Wiedemann gibt sich optimistisch, dass das Geld zusammenkommt. „Ein Verein mit 400 Mitgliedern sollte es schaffen, dieses Projekt zu finanzieren“, betonte er auf der Jahreshauptversammlung am 12. März. Das ehrgeizige Bauvorhaben soll durch Darlehen und Spenden aus dem Mitgliederkreis finanziert werden. Ferner hofft man beim SvB auch auf Zuwendungen von anderen Jagdbegeisterten. „Unser Verein ist gemeinnützig, eine Spendenbescheinigung wird umgehend ausgestellt“, betont Wiedemann. Der steht nach eigenen Angaben solide da: Für 2010 habe der SvB einen Überschuss von nahezu 24.000 Euro ausgewiesen, heißt es auf der vereinseigenen Homepage. ; Nähere Informationen finden Sie unter www.schleppjagd.de ; VC ;