Gelungenes „Schmuck“stück

Wenn Familie Mühlherr in Küps zum großen Springturnier lädt, dann kommen die Reiter gern – neben einer top gepflegten Anlage bieten die Gastgeber allerhand Highlights, die einfach Spaß machen. Edwin Schmuck, der schon das erste schwere Springen mit Aclatron für sich entschied, genoß im Anschluss an die Qualifikation zum Bayernchampionat der Nürnberger Versicherung in Seelenruhe das ausgeteilte Eis, welches er sich nach einem schnellen Ritt mehr als verdient hatte. Als fünfter Starter in der Springprüfung Kl. S** setzte er eine Marke, die seine Konkurrenten nach ihm nicht mehr erreichen konnten und sicherte sich damit erste Punkte im begehrten Run um den Sieg im Bayernchampionat. Für seine Mitstreiter ist es jedoch noch nicht zu spät, in den nächsten Monaten finden noch drei weitere Qualifikationen auf den Turnieren von Ingolstadt-Hagau, Kirchstockach und Illertissen statt, bis es dann bei der Consumenta in Nürnberg um den Titel geht. Die silberne Schleife ging an Tobias Bachl, Platz drei belegte Luisa Fösterling. ; Zur Zeit nicht zu stoppen ist Heino Möller: Nachdem er bereits letzte Woche im Großen Preis von Detter kräftig absahnte geht er auch in Küps nicht leer aus, bis jetzt geht ein Sieg im S**-Springen auf sein Konto, wo er Tim Hoster und Denis Nielsen hinter sich ließ. Ebenso gut unterwegs ist der junge Luxemburger Basile Bettendorf, der für den RV Augsburg-West startet. Er schnappte sich in einem S*-Springen die goldene Schleife vor Eva-Maria Müller und Edwin Schmuck. Besonders spektakulär kam die Barrieren-Springprüfung daher. Andre Stude baute während seines Rittes einen kleinen Stunt ein: Nach dem letzten Sprung der Reihe, der auf 1,80 Meter angezogen wurde, stürzte er vom Pferd. Dies geschah jedoch hinter der Ziellinie, sodass sein Ritt gewertet wurde. Mit dieser Einlage kam er auf den zweiten Platz, Thomas Konle, der den erst siebenjährigen Qatar gesattelt hatte holte sich die goldene Schleife, Adrian Keller belegte Rang drei. (cp) ; Foto (Puschak): Ganz geschmeidig über einen Smart – so sieht es zumindest aus, wenn Edwin Schmuck und Aclatron unterwegs sind.