Preis der Besten: Anabel Huther ist nominiert

Premiere beim „Preis der Besten“: Erstmals ermitteln auch in der Dressur die U14-Reiter ihren Sieger in Warendorf und werden für einen möglichen Europameisterschaftsstart gesichtet. In einem bundesweit ausgeschrieben Lehrgang am Bundesleistungszentrum wurden jetzt die in Frage kommenden Kandidaten ausgewählt.

International sind sie schon seit drei Jahren auf dem Vormarsch, nun beginnen sich die Dressur-„Children“ auch national in Deutschland zu etablieren. Insgesamt 31 Teilnehmer traten Anfang Mai bei Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen zum Sichtungslehrgang an. „Wir haben wirklich viele gut sitzende und einwirkende Kinder gesehen, die mit viel Gefühl und Übersicht geritten sind. Das Niveau war nochmal deutlich besser als im Vorjahr“, sagt Caroline Roost, die in AG Nachwuchs des DOKR-Dressurausschusses für die Ponyreiter und Children zuständig ist und bereits in den beiden Vorjahren die Pilotlehrgänge zur Vorbereitung auf den Children-Nationenpreis in Hagen a.T.W. begleitete.

Im Anschluss an den Frühjahrslehrgang nominierte die AG Nachwuchs unter der Leitung ihrer Vorsitzenden Kerstin Holthaus, die am Sonntag das Richten übernommen hatte, 15 Paare für den weiteren Sichtungsweg in Richtung Europameisterschaften in Fontainebleau/Frankreich (10. bis 15. Juli). Dieser beginnt bereits zwei Wochen vor dem Preis der Besten in Warendorf (25. bis 27. Mai) beim Wiesbadener Pfingstturnier (17. bis 21. Mai), wo sich die jungen Nachwuchsreiter in internationaler Atmosphäre bewähren können. Nach beiden Turnieren werden dann insgesamt elf Paare, drei davon für die „O“- und acht für „I“-Tour, für die letzte Sichtung im Rahmen des CDIOCh in Hagen a.T.W. (12. bis 17. Juni) benannt, von denen schließlich vier ins EM-Aufgebot berufen werden.

Für Bayern geht Anabel Huther mit Fürst Fidell an den Start.