Stuttgart: Weltcup-Punkte für „happy“ Kühner

Im Großen Preis von Stuttgart, Höhe- und Schlusspunkt der Spring-Tour des German Masters-Turniers, musste sich der Starnberger Max Kühner nur knapp geschlagen geben.

Platz zwei im Großen Preis von Stuttgart: Max Kühner und PSG Final. (Foto: Stefan Lafrentz)

Gesattelt hatte der international für Österreich startende 44-jährige Bayer PSG Final, einen erst achtjährigen Wallach aus italienischer Zucht. Bei der Ehrenrunde musste er sich lediglich hinter dem 32-jährigen belgischen Profi Pieter Devos mit dem 13-jährigen Apart einreihen. Devos hatte ausreichend Zeit, sich die Fehler der anderen Reiter anzusehen und das Beste daraus zu machen. Der 32-Jährige, Fünfter der EM 2017, startete als Letzter in das zehnköpfige Stechen um den Großen Preis von Stuttgart. Mit seinem niederländischen Wallach Apart blieb er ohne Fehler und siegte mit Ruhe und Bedacht in einer Zeit von 49.05 Sekunden.

Das war bei Weitem nicht die schnellste Runde, aber Max Kühner und Christian Ahlmann hatten zuvor gezeigt, dass diesmal eben nicht das Tempo der Schlüssel zum Erfolg war. Kühner und PSG Final waren das vierte Paar im Stechen. Sie blieben als erstes fehlerfrei und beendeten den Parcours nach 56.62 Sekunden. Bereits im zweiten Hauptspringen des internationalen Stuttgarter Hallenreitturniers, in dem es um den Titel German Master der Springreiter ging, war Kühner wie berichtet Zweiter geworden. Ein gelungenes Wochenende für den Sechsten der Weltreiterspiele 2018! Sein Kommentar: „Mein Final ist erst achtjährig, besitzt sehr viel Springvermögen – es war sein zweites Hallenturnier und sein erstes Weltcupspringen. Ich bin happy.“

Bester Starter für Deutschland war Cristian Ahlmann, der mit dem elfjährigen Tokyo, einem Wallach aus französischer Zucht, Dritter wurde. mic