Equine Infektiöse Anämie in Tagmersheim

Laut dem Online-Nachrichtenportal FOCUS ; wurden im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in einem pferdehaltenden Betrieb in Tagmersheim drei Fälle von Equiner Infektiöser Anämie amtlich festgestellt. Zum Schutz gegen die ansteckende Blutarmut der Einhufer wird der betroffene Betrieb laut der Verordnung für drei Monate gesperrt und im Umkreis von einem Kilometer ein Sperrbezirk errichtet. Pferde im Bereich des Sperrbezirks müssen aufgestallt und dem Veterinäramt gemeldet werden. ; Gegen die ansteckende Blutarmut steht keine Impfung oder antivirale Therapie zur Verfügung ; beziehungsweise ist nicht erlaubt. Aus diesem Grund müssen betroffene Tiere eingeschläfert werden, da sonst eine Ansteckung weiterer Pferde durch Stechinsekten möglich ist. Alle übrigen Tiere des Sperrbezirks werden nach drei Monaten erneut getestet – erst wenn die Proben wiederholt negativ sind, kann der Sperrbezirk aufgehoben werden. ; Bei der Equinen Infektiösen Anämie handelt es sich um eine Viruserkrankung, die ausschließlich Einhufer wie Pferde, Ponys, Esel, Maultiere und Maulesel befällt. Die Krankheit wird mechanisch über Stechmücken übertragen. ; Foto: Fotolia