Verweigern: Unliebsame Stopps verhindern

Drei Verweigerungen im Parcours führen in einer Springprüfung zum Ausschluss - das ist ägerlich und kann mit gezieltem Training vermieden werden. Edwin Schmuck hat einige Tipps.

Training ist alles: Wenn ein Pferd oft verweigert, liegt das vor allem am fehlenden Rhythmus und Unsicherheit. (Foto: Kastner)
Ein Routinier: Edwin Schmuck ist ein Profi im Springsattel. (Foto: Kastner)

Edwin Schmuck ist ein Profi im Springsattel, seit 2004 hat er im Reitsportzentrum Illertissen der Familie Zeller zehn Boxen auf selbstständiger Basis gepachtet. Der mehrmalige Schwäbische und Bayerische Meister hat  viele Pferde in den großen Sport gebracht und bildet darüber hinaus talentierte Reiter aus. Dabei kennt er die kleinen Unsicherheiten von Pferd und Reiter, die gelegentlich zu einer Verweigerung führen können – hier gibt er Tipps, wie man die unliebsamen Stopps vermeidet.

  1. Prüfen, ob das Pferd gesund ist und Krankheiten ausgeschlossen werden können
  2. Auch während der Dressurarbeit Stangen in die Halle legen
  3. Der Reiter übernimmt die Führung und weiß, was er tut
  4. Pferd vor dem Springen an die Hilfe stellen (Schulterherein einbauen, Tritte und Sprünge verlängern/verkürzen)
  5. Das A und O ist Rhythmus: Bei einzelnen Sprüngen können Taktstangen helfen, diesen zu finden. ABER: Auf den richtigen Abstand achten, hier sollte auf jeden Fall ein erfahrener Trainer dabei sein und Unterstützung bieten
  6. Sollte die Reiter-Pferd-Beziehung zu stark gestört sein, empfiehlt es sich, umzusteigen. Ein Ausbilder kann dem Pferd Sicherheit vermitteln, bei unsicheren Reitern kann ein zeitweiliger Umstieg auf ein erfahrenes Pferd mehr Sicherheit und Selbstvertrauen bringen.

Den kompletten Artikel mit weiteren Tipps gab es in der Ausgabe 02/2019 der BAYERNS PFERDE.