Wiesbaden: Jörne Sprehe und „ihr Kleiner“ triumphieren erneut

Es gibt viele Pferde, die den Biebricher Schlosspark lieben – der zehnjährige Solero der Fürtherin Jörne Sprehe gehört definitiv dazu!

Kleines Pferd, große Sprünge: Solero gewann unter Jörne Sprehe den Großen Preis von Wiesbaden. (Foto: Lafrentz)

Siebenjährig, also vor drei Jahren, gewann der Hannoveraner aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Sprehe, ein Sohn des ebenfalls im Gestüt Sprehe im Oldenburger Münsterland stationierten Stakkato Gold, die Youngster-Tour des renommierten Traditionsturniers in Wiesbaden, jetzt galoppierte er bei der Ehrenrunde des Großen Preises von Wiesbaden vorneweg. „Er ist ein richtiger Gewinner“!“, freute sich die Reiterin. „Und er liebt große Plätze.“

Die 36-Jährige hat den Sieger, der ihrem Onkel gehört, selbst ausgebildet, vierjährig bezog er eine Box in ihrem Stall. Fehlerfrei und schnell absolvierte Solero den 1,50 Meter-Parcours und verwies 41 Konkurrenten auf die Plätze – dabei hat er selbst gerade mal ein Stockmaß von 1,62 Meter. „Er ist nicht der Größte, aber er galoppiert ganz schön was weg. Er ist ein Speed-Pferd!“, freute sich Jörne Sprehe.

Zweiter wurde David Will, der inzwischen als selbstständiger Ausbilder auf Hofgut Dagobertshausen in Marburg tätig ist, mit dem ebenfalls zehnjährigen Primus Vom Neumühler Hof, Platz drei belegte die Luxemburgerin Charlotte Bettendorf mit der 14-jährigen Raia d’Helby, einer Stute aus französischer Zucht.