Wiesbaden: Neu-Bayerin Fünfte im Großen Preis

Der Sieger heißt Christian Ahlmann, doch zweitbeste Reiterin aus deutscher Sicht war Elisabeth Meyer, Bereiterin im Stall Gugler, der seit wenigen Tagen auf Gut Ising zuhause ist.

Zwei Umläufe ohne Strafpunkte: Elisabeth Meyer und Monodie H. (Foto: Lafrentz)

Ahlmann gewann mit dem Zangersheider Hengst Clintrexo Z den Großen Preis des Internationalen Wiesbadener Pfingstturniers, der zugleich dritte Wertung der DKB-Riders-Tour war. Deren Finale findet bekanntlich im November im Rahmen der Munich Indoors statt, und eine Neu-Bayerin verschaffte sich eine gute Ausgangsposition, in München ein Wörtchen mitzureden.

Ahlmann und Clintrexo hatten zwar im ersten Umlauf vier Strafpunkte kassiert, ließen aber im entscheidenden zweiten Durchgang, in dem es für alle wieder bei Null losging, nichts anbrennen. Sie benötigten lediglich 45.84 Sekunden für den zweiten Parcours. Damit waren sie knapp eine Sekunde schneller als der zweitplatzierte Spanier Sergio Alvarez Moya mit Luchino (46.82sec.). Platz drei belegten Wilm Vermeir und Dm Jacqmotte aus Belgien in 46.89 Sekunden vor dem für Österreich startenden Max Kühner mit Alfa Jordan.

Lediglich drei Paare blieben in beiden Umläufen ohne Strafpunkte – Alvarez Moya, Vermeir und die deutsche Starterin Elisabeth Meyer. Die 30-jährige ist seit etwas mehr als einem Jahr Bereiterin im Stall von Sylvia und Dietmar Gugler, die erst in der vergangenen Woche vom hessischen Pfungstadt auf das Gut Ising am Chiemsee umsiedelten. Die Berufsreiterin Meyer stammt aus Thüringen und startete im vergangenen Jahr erstmals im Wiesbadener Schlosspark. Diesmal war die zwölfjährige Carthago-Tochter Monodie H, die aus der Oldenburger Springpferdezucht stammt und zuvor schon von David Will auf Fünf-Sterne-Niveau vorgestellt worden war, Meyers Partnerin im Parcours. Den beiden gelangen souveräne Runden, nach 51.65 Sekunden im zweiten Umlauf wurden sie hervorragende Fünfte. (Pm/mic)